Ein Blick hinter die Kulissen der Macht - über politische Realität und Staatsräson
Wie erlangt man Macht - und wie behält man sie? Machiavellis legendäres Werk gibt darauf Antworten, die bis heute ihre Schlagkraft beweisen. Mit klarem Blick und scharfem Verstand beschreibt Machiavelli, wie Herrscher zu Macht gelangen, sie sichern und ausbauen können - ohne Rücksicht auf Moral, dafür mit realistischem Gespür für Menschen und Politik. Seit seiner Entstehung im 16. Jahrhundert fasziniert und provoziert
Der Fürst
gleichermaßen: als Leitfaden für Machthaber, als Spiegel politischer Realität und als Schlüsseltext, der Begriffe wie »Machiavellismus« prägt. Ein Blick hinter die Kulissen der Politik - voller überraschender Einsichten, die bis in unsere Gegenwart reichen und uns die Augen für die Mechanismen der Macht öffnen.
Wie Macht entsteht, warum sie zerbricht und welche Dynamiken in Gruppen, Beziehungen und Systemen immer wieder gleich funktionieren - damals wie heute.
Von den zahlreichen Schriften Niccoló Machiavellis hat eine einzige seinen Namen verewigt: die kleine Schrift Der Fürst, die er in erzwungener Muße in den Jahren 1513 bis 1514 geschrieben hat. Er ist Grundlage und zum Typus einer ganzen Schule des Staatsrechts, des Machiavellismus, geworden. Heute steht der »Principe« als Ausdruck des Geistes der italienischen Renaissance da.