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Jean Pütz gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftsjournalisten im deutschsprachigen Raum. Seit mehr als fünf Jahrzehnten begeistert er Millionen Menschen für Naturwissenschaft, Technik und Innovation. Kaum ein anderer hat wissenschaftliche Zusammenhänge so verständlich, praxisnah und mit so großer Begeisterung vermittelt wie er.
Seine Fernsehkarriere begann Anfang der 1970er-Jahre beim Westdeutschen Rundfunk. Mit Sendungen wie "Einführung in die Elektronik", "Die Welt des Schalls" und der "Wissenschaftsshow" machte er technische und naturwissenschaftliche Themen einem breiten Publikum zugänglich. Bundesweit bekannt wurde Jean Pütz vor allem als Moderator der legendären "Hobbythek", die von 1974 bis 2004 über drei Jahrzehnte hinweg ausgestrahlt wurde und mit 345 Sendungen Fernsehgeschichte schrieb. Später folgten weitere Formate wie die Umweltmagazine "Dschungel" und "Globus", die Techniksendung "TechniThek" sowie zahlreiche Live-Bühnenprogramme, darunter die !Pützmunter"-Shows. Insgesamt wirkte Jean Pütz an mehr als 3.000 Fernsehsendungen mit.
Als Autor veröffentlichte er rund 80 Bücher, die sich millionenfach verkauften und Generationen von Leserinnen und Lesern für Wissenschaft, Gesundheit, Umwelt und Technik begeisterten. Für sein Lebenswerk wurde er unter anderem mit dem Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung sowie dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. (
Jean Pütz verstand Wissenschaft nie als Selbstzweck. Schon lange bevor Begriffe wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Biotechnologie den öffentlichen Diskurs prägten, beschäftigte er sich mit den technologischen Entwicklungen, die unsere Zukunft bestimmen würden. Sein Markenzeichen war stets der Blick nach vorn: Welche Innovationen verändern unser Leben? Welche Chancen eröffnen neue Technologien? Und wie können Menschen den Fortschritt verstehen und verantwortungsvoll nutzen?
Mit 90 Jahren legt Jean Pütz nun ein weiteres Buch vor - nicht als Rückblick auf ein außergewöhnliches Leben, sondern als leidenschaftlichen Ausblick auf die Zukunft. Seine ungebrochene Neugier, sein wissenschaftlicher Weitblick und seine Begeisterung für technische Innovationen machen ihn bis heute zu einer der prägenden Stimmen des deutschen Wissenschaftsjournalismus.
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