Ein namenloser Erzähler kehrt nach langer Zeit nach Baden zurück und badet in einem der Heissen Brunnen an der Limmat. Durch den Dampf reist er in Gedanken nach Maskat 2006, wo er beschloss, Baden zu verlassen.
Er erzählt von seiner Anschlusssuche im Baden der Nullerjahre, seiner Arbeit als Texter bei der Werbeagentur 'Bad Boys' und wie sich mit den Zwischennutzungen auf dem Gstühl-Areal alles änderte: Er fand Anschluss, schuf sich ein Zuhause im Gstühl und verbrachte einen Sommer im Liebesrausch mit der mysteriösen Julia. Als sie Ende Sommer verschwindet, geht es auch im Gstühl zu Ende.
Monate später, nach dem Abschluss-Festival, trifft er Julia unerwartet im Thermalbad wieder. Sie hat sich verändert, redet wirres Zeug über 'nächste Entwicklungsstufen' und 'posthominides Stadium' - Begriffe aus dem Buch des Badener Kurzarzts Professor Pilzbarth 'Die Überwindung des Menschseins durch Anthropolyse'. Eingeschüchtert flieht der Erzähler und lässt sie zurück.
Er reist mit seinem Jugendfreund Miko nach Thailand. Während Miko im Thai-Massage-Kurs in Chiang Mai ankommt, wird der Erzähler von seinem schlechten Gewissen eingeholt. Er bricht ab und reist nach Ko Phayam zu Rolf, einem Verwandten. Dort verkriecht er sich in der Hängematte - das Pilzbarth-Buch taucht in Rolfs Regal wieder auf.
Einen Tag vor Abreise konfrontiert Miko ihn mit seiner passiven Lebensweise und vergleicht ihn mit einem Grottenolm. Beim Waten zu einer Full Moon Party verletzt sich Miko im dunklen Wasser die Füsse und verschwindet. Am Morgen sieht der Erzähler ein Chamäleon mit Schnitten an den Füssen - es erinnert ihn an Miko und beruhigt ihn.
In Maskat entscheidet er, nicht wie ein Grottenolm stehenzubleiben. Er will nicht nach Baden zurückkehren. Da kommt Mikos Nachricht: Alles in Ordnung.
Durch den Rauch kehrt er in den Heissen Brunnen zurück und trifft einen alten Bekannten aus Badener Tagen.