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Swami Ashokananda (1893-1969) war ein Mönch des Ramakrishna-Ordens. Nach seinem Universitätsabschluss in Kalkutta arbeitete er zunächst als Lehrer, bevor er 1920 dem Ramakrishna-Orden beitrat.
Von 1925 bis 1930 war er Herausgeber der englischsprachigen Monatszeitschrift "Prabuddha Bharata" des Ordens. Seine Leitartikel wurden ausführlich debattiert, und der Autor wurde für seine Unabhängigkeit im Denken und seinen Mut, die eigene Meinung zu vertreten, berühmt. So diskutierte er beispielsweise mit Gandhi über dessen wirtschaftliche Vision für Indien und korrespondierte über mehrere Jahre mit Romain Rolland.
1931 verließ Swami Ashokananda Indien, um in der Vedanta-Gesellschaft von Nordkalifornien zu dienen, deren Leiter er von 1932 bis zu seinem Tod war. Unter seiner Leitung baute die Gesellschaft drei Zentren in San Francisco, Berkeley und Sacramento.
Swami Ashokananda war ein begabter Redner und weit über die Grenzen Kaliforniens hinaus bekannt. In seinen Vorträgen und Artikeln lehrte er die Vedanta-Philosophie und ihre praktische Anwendung im Leben heutiger Menschen im Westen. Diese wurden in zahlreichen Büchern in den USA und Indien veröffentlicht.
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