Es ist ein sehr emotionales Eintauchen in ihre fast 30-jährige Beziehung zu Rainer Maria Rilke, eine Zwiesprache, an der uns Lou Andreas-Salomé teilhaben lässt: 'Hat es sich doch aus einem einzigen Briefwechsel die Gegenrede entnommen, ist es doch beinahe nur ein Akt nochmaliger Inbesitznahme des Entschwundenen, Ietztes Beisammensein - Zwiegespräch.'
Dennoch ist es kein Gedächtnisbuch: keine biografische oder erzählerische Aufarbeitung, sondern ein erneutes Durchleben ihres gemeinsamen Lebens- und Leidenswegs.
Umrahmt wird dieses wichtige Zeugnis der Literatur von Materialien zu Rilkes Leben und Sterben und zeitgenössischen Rezensionen, ergänzt um Erläuterungen und ein vertiefendes Nachwort.