In Damaskus macht ein Gerücht die Runde: Nura, die Frau des berühmten Kalligraphen Hamid Farsi, sei geflüchtet. Warum hat sie ihr beneidenswertes Leben hinter sich gelassen? Oder wurde sie von Gegnern ihres Mannes entführt? Farsi arbeitet verbissen an Plänen für eine Reform der arabischen Sprache, nicht ahnend, dass zwischen Nura und seinem christlichen Lehrling Salman eine leidenschaftliche Liebe ihren Anfang nimmt. Rafik Schamis Roman ist ein großer Bilderbogen der syrischen Gesellschaft, der alle Sinne anspricht.
"Schami benutzt Motive des Liebes- und des Gesellschaftsromans und entwirft eine grobgemusterte, bunte Erzählarabeske, die ähnlich exotisch wirkt wie die Kalligraphie, um die es hintergründig geht." Stefana Sabin, Neue Zürcher Zeitung, 26.10.08
"Das Damaskus der Kindheit Rafik Schamis mit seinen Gerüchen und Gerichten, den krummen Straßen und Biographien." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 21.11.08