Als Sohn armer Eltern wurde Louis-Ferdinand Celine 1894 in Frankreich geboren.
Als Freiwilliger nahm er am Ersten Weltkrieg teil, arbeitete anschließend
als Armen- und Schiffsarzt. Nach einer politischen Kehrtwendung vom Kommunismus
zur Ideologie des deutschen Nationalsozialismus muß Celine 1944 aus Frankreich
fliehen. Dieser autobiographische Roman beginnt in Sigmaringen, wo Celine
unter fürchterlichen Bedingungen als Lagerarzt arbeitet, zum Kriegsende
aber nach Dänemark weiterflüchten muß. Dort macht man ihm den Prozeß und
schiebt ihn Jahre später nach Frankreich ab. Celine starb 1961 verarmt
in seiner Heimat.