Ein deutsch-deutsches Abenteuer mit staatlich geprüfter Lachgarantie
"Herrlich schräg"
Deutschlandfunk Kultur, Lesart, Kim Kindermann, 20.11.2019
Eigentlich wollen Jobst und seine Mutter auf dem Rückweg vom Mittelalterurlaub bloß eine kurze Pinkelpause im Jahr 1987 einlegen - da verschwindet ihr Zeitreisekoffer und die beiden sitzen in der DDR fest.
Hier heißen Kinder Pioniere und das Staatsoberhaupt lächelt milde aus jedem Schaufenster. Alles nicht ganz geheuer, findet Jobst. Doch ohne Koffer keine Ausreise! Zum Glück lernt er Jule und Letscho kennen. Zusammen begeben sie sich auf die turbulente Jagd nach dem vom sozialistischen Erdboden verschluckten Gepäckstück ?
Zum Lachen, zum Nachdenken, zum Kennenlernen einer Welt, die gar nicht so fern ist, wie man immer denkt.
Eigentlich wollten Jobst und seine Mutter auf dem Heimweg von ihrem
Mittelalter-Urlaub bloß eine Pinkelpause im Jahr 1986 einlegen. Aber dann ist ihr Zeitreisekoffer plötzlich verschwunden und die beiden hängen fest -
mitten in der DDR. Ein Land, das Jobst nur aus Erzählungen kennt. Kinder heißen hier Pioniere, im Obst- und Gemüseladen gibt es keine Südfrüchte,
sondern das, was gerade da ist, und das Staatsoberhaupt kommt Jobst auch
sehr seltsam vor.
Doch ohne Koffer keine Heimreise! Und so macht sich Jobst gemeinsam mit seinen neu gewonnenen Freunden auf die Suche. Natürlich führt das zu
allerlei Turbulenzen - samt einer etwas unglücklichen Begegnung mit dem
Staatsratsvorsitzenden.
Kinder von heute wissen kaum, wie es sich anfühlte, in der DDR aufzuwachsen. Hier wird einmal nicht in Form einer Problemgeschichte und mit dem üblichen Wende-Schwerpunkt davon erzählt, sondern actionreich, witzig und authentisch.
Zum Lachen, zum Nachdenken, zum Kennenlernen einer Welt,
die gar nicht so fern ist, wie man immer denkt